Tipps

Insidertipps (auch für Bamberger!)

Bamberg und seine 7 Hügel

Sobald sie sich, als Besucher mit unserer Stadt beschäftigen,
machen sie Bekanntschaft mit den 7 Hügeln.
Ja, der Bamberger an sich fühlt sich dem italienischen „Dolce far niente“ sehr verbunden, gibt es nicht nur das „Klein Venedig“, genügend Eisdielen sondern eben auch unsere „7 Hügel“. Sogar einen Markusplatz haben wir, und unser Dom – na ja – eben fast nur so groß wie der Petersdom.
Doch zurück zu den 7 Hügeln – stellen sie als Besucher doch einmal einen gestandenen Bamberger, am Besten nach seinem zweiten Bier vor dem „Schlenkerla“, auf die Probe und fragen ihn ab.

  1. Hügel – Der „Altenburg-Berg“ mit seiner trutzigen Ritterburg;
  2. Hügel – Der „Domberg“ – mit unserem schönen Dom;
  3. Hügel – Der „Kaulberg“ – mit der Oberen Pfarre;
  4. Hügel – Der „Stephansberg“ – mit der Kirche St. Stephan;
  5. Hügel – Der „Michaelsberg“ – mit dem Kloster St. Micheal;
  6. Hügel – Der „Jakobsberg“ – mit der Kirche St. Jakob;
  7. Hügel – und da werden dann viele passen oder sich versuchen herauszureden
    Der „Abtsberg“ – denn im Gegensatz zu seine Kollegen krönt ihn kein historisches Bauwerk.
    Er ist eingebunden in Streuobstwiesen, Gärten und Wohnbebauung.

A‘ „U“ bitte!

Kurzum – die kürzeste Bierbestellung der Welt.
Jede Bedienung in Bamberg weiß damit umzugehen und bringt ihnen umgehend ein frisch gezapftes „U“ngespundenes von der „Mahrs“ Brauerei. Wenn sie jetzt noch das Doppel „t“ in ein genuscheltes, fränkisches Doppel „d“ verwandeln, dann gehen sie schon fast als Bamberger durch.

Bierkrug hinlegen

Eine der wichtigsten Verhaltensregeln im Biergarten!
Gibt es Steinkrüge (die sind ja undurchsichtig!) im Ausschank mit dem köstlichen Nass, und ist der Krug leer getrunken, dann einfach den Krug auf die Seite legen und abwarten. Sie können getrost weiter Zeitung lesen oder Karten spielen. Sicher ist – beim nächsten Vorbeigehen an ihrem Tisch stellt ihnen die Bedienung wortlos und ungefragt einen frischen Krug auf den Tisch, macht ein „Stricherl“ auf dem Bierfilz und geht weiter.
– Das ist vollkommene, nonverbale Kommunikationstechnik made in Franken.

Mondschein

Gleich um die Ecke ihrer Ferienwohnung in der Unteren Sandstraße 16.
War 1907 die konspirative Keimzelle des „Bamberger Bierkrieges“ als der Bierpreis von 10 auf 11 Pfennige erhöht werden sollte. Das ging natürlich über-haupt-nicht! Von hier aus wurden sämtliche Bamberger Brauereien bestreikt und in ihrem Vorhaben niedergerungen den Bierpreis zu erhöhen. Heute lässt sich hier vortrefflich die Geschichte nachlesen und dabei ein kühles Bierchen trinken. Bestellen sie sich eine „Mondschein – Bierprobe“ und schwelgen sie in angenehmer Atmosphäre in längst vergangenen Zeiten.
(die Bierprobe kostet „etwas“ über 10 Pfennige)

Sandstraße

Die Kneipenmeile in Bamberg schlechthin. Hier ist immer etwas los. Es gibt den Jazz Club, die Haas-Säle, den Metzger Liebold und das Schlenkerla. Wenn sie von ihrer Ferienwohnung in die Stadt laufen, oder zurückkommen – sie müssen unweigerlich durch die Sandstraße. Da kann der Heimweg schon manchmal durch ein letztes „schnelles Helles“ unterbrochen werden und  etwas länger dauern. Und wenn’s mal wieder länger dauert – dem sei das “ Brotzeitfenster“ vom „Ahörnla“ empfohlen. Ein kleiner Snack auf dem „Nach Hause Weg“ ist besser als ein Aspirin.

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