Hausgeschichte

Geschichte des Hauses – Schrottenberggasse 4

Letzter Besitzer:
Baptist und Renate Röckelein, Schrottenberggasse Nr. 4, Bamberg

Zur Baugeschichte:

Das Haus, die Schrottenberggasse Nr. 4, steht an der Stelle des 1631
im Zusammenhang mit der Scheune Schrottenberggasse 2
genannten Hauses im ersten fünftel des ehm. Judenkirchhofs
und hatte von jeher den gleichen Eigentümer.
Es dürfte um 1700 neu errichtet worden sein.

Nach Zerschlagung des Schrottenbergschen Hofes kam es wie,
Schrottenberggasse 2, in den Besitz des Hofbauamtmannes und Hofrats
Gallus Heinrich Gruber, dessen Witwe das Anwesen 1824 an den Geometer
Franz Conrad veräußerte.
1857 gehörte es dem Gastwirt Michael Gries, der für das Gartenlokal „Griesgarten“
namengebend wurde.
1869 wurde der Hof mit einem neuen Treppenhaus und neuen Aborten überbaut,
das Erdgeschoß neu aufgeteilt und eine neue Fassade errichtet.
(Zimmermeister Johann Baptist Kollerer).
Um das Bauvorhaben durchzuführen, mußte hinter dem Haus Grund dazu erworben werden.
1957 wurde das Haus aufgestockt und der alte Dachraum neu unterteilt,
1960 die Haustür aus dem Durchgang zum Griesgarten an der Front verlegt.
1990 neuer Fassadenanstrich.
2015 komplette Sanierung

Baubeschreibung:

Dreigeschossiges traufständiges Wohnhaus zu drei Achsen,
Satteldach, mit Segmentbiberschwanzdeckung.
Schmucklose Fassade, wohl 1957 überarbeitet.
Im inneren völlig modernisiert.

(Quelle: Bestandsarchivierung / Bauamt Bamberg)

 

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